The very last one

So, nun sitzen wir hier in Cairns im Internet Cafe und sind noch immer traurig, weil wir vor ca. 1 Stunde unser Zuhause hier in Australien verkauft haben. 🙁 Tatsaechlich war es doch einfacher Gabi loszuwerden als wir uns vor einer Woche gedacht haben. Schon als die ersten Zettel in den Hostels hingen hat unser Telefon in regelmaessigen Abstaenden geklingelt. Und das nun 2 nette Jungs aus Deutschland “auf die Gabi aufpassen” – so sagten sie uns am Telefon zu, als sie sich dazu entschlossen haben das Auto zu kaufen – freut uns auch ein wenig, weil wir sie in gute Haende gegeben haben.

Aber das war nicht alles was wir in den letzten 2 Wochen nach Fraser Island erlebt hatten. Unser naechstes Ziel sollte erst einmal Town 1770 werden wo wir uns aber bloss 2 Tage entspannt und relaxt haben. Zulange konnten wir uns dort nicht aufhalten, denn noch in Hervey Bay haben wir unseren 3-taegigen Segeltrip zu den Whitsunday Islands gebucht.

Also sind wir weiter richtung Norden gefahren und bei Airlie Beach, einem kleinen, aufgewegten touristen Oertche, sollte unsere Segeltour starten. Schon in Deutschland war uns klar, dass die Whitsunday Islands ein Reiseziel von uns beiden werden und schon in Carnarvon auf den Bananenplantagen war klar, dass wir auch fuer diese Segeltour arbeiten. Am 13.8 um 9 Uhr morgens sammelte uns der Besitzer der Walzing Matilada am Hafen ein und stellte uns unsere Crew der naechsten 3 Tage vor. Ein franzoesischer Skipper, Fabien, und ein australischer Dreadlock-Kopf, Damian, haben uns nicht nur gut durch die Inseln gesegelt, sondern auch wirklich gutes Essen auf dem Boot serviert. 12 andere Gaeste waren auf der 16m langen Walzing Matilda und es war dann spaetestens am 2ten Abend eine sehr familiaere Stimmung. Bis auf das Wetter am 2ten Tag der Segeltour war wirklich alles wunderschoen – wir haben sogar Delfine, Wale und Schildkroeten gesehen: JUHUUUU!!! – und wir haben es genossen, sich mal nicht um das Essen und den Abwasch zu kuemmern. Aber gefreut haben wir uns, als wir am 15.8 zu unserer wohlbehalteten Gabi zurueck kamen: Endlich wieder Zuhause!

Unser naechstes Ziel sollte dann Cairns heissen, eigentlich wollten wir uns noch Magnetic Island anschaun, aber da ich mich nicht gut fuehlte sind wir nach Cairns gefahren um dort einen Doktor aufzusuchen. Ich bin wieder fit und auch Mone geht es prima (Wir sind – wie gesagt – nur noch was traurig wegen unserer Gabi) und morgen geht unsere Reise nach Innot Hot Springs, mit dem Bus, wo wir dann eine Woche wwoofen werden bevor wir wieder zurueck nach Cairns fahren und dort unsere letzten 5 Tage in Australien (2008) verbringen und geniessen bevor unser Flugzeug am 7. September um 13 Uhr (australische Zeit) abhebt und wir am 8. September um 5.50 Uhr (deutsche Zeit) in Frankfurt landen.

Hier unsere Fotos der letzten 2 Wochen

Welcome to the Sunshinestate

Uluru ist schon wieder sooo weit weg; sowohl kilometertechnisch gesehen als auch in unserer Erinnerung – es ist schon wieder so viel passiert!

Ich erzaehl einfach am besten mal von Anfang an: 5 Tage lang sind wir nur Auto gefahren…aufstehen, losfahren, lunch, weiterfahren, dinner, vielleicht ein Lagerfeuer machen, schlafen, aufstehen, weiterfahren…5 Tage lang immer das selbe und Gabi hat ohne Murren mitgespielt! JUHU! Queensland, der selbsternannte “sunshine state”, hat uns allerdings mit recht deutschem Wetter empfangen: ganz ganz dicke Wolken, Regen und Kaelte. Brrr! Als sich dann auch noch die Landschaft aenderte und ueberall gruene Wiesen zu sehen waren, dachten wir zwischenzeitlich, wir waeren zu weit gefahren und schon in Homberg angekommen… 😉

In Brisbane angekommen, waren wir erstmal erschlagen: erschlagen von so vielen Menschen auf den Strassen und vor allem dem Verkehr! Wir standen sogar kurzzeitig im Stau!!! Das es sowas in Australien ueberhaupt gibt, haben wir vorher nicht fuer moeglich gehalten 😉 Zum Glueck hat sich das Wetter schnell gebessert und wir konnten Brisbane auch in der Sonne sehen…ganz nett ist es da, doch an die Menschenmassen konnten wir uns nicht gewoehnen und sind also schon nach 2 Tagen weitergereist. Das aufregendste in der Millionenstadt war der Friseurbesuch von Andi…

Auf dem Weg zur Soni sind wir an den “Glasshouse Mountains” vorbeigekommen. Dort haben wir uns ein wenig im Bergsteigen geuebt und haben die Ruhe und die beeindruckende Landschaft genossen…schoen! Danach haben wir 4 Tage in “Alexandra Heads” verbracht, Sonis derzeitigen Heimat. Es war echt schoen, ein bekanntes Gesicht von zu Hause nach so langer Zeit wiederzusehen…So haben wir ein bisschen an Sonis WG-Strand-Partyleben teilgenommen (natuerlich geht sie auch zur Uni, aber es war ja gerade Wochenende). Einen Abstecher nach Noosa haben wir gemacht und Andi war endlich Wakeboarden!!! Zusammen mit Sonis flatmate war er laenger als 3 Stunden auf dem Wasser: sehr cool sah das aus! Ich hab mich natuerlich nicht getraut.

Letzten Montag ging unsere Reise dann weiter, mit 4 brandneuen Reifen! Da wir schon auf Draht gefahren sind und Gabi wirklich so ein nettes Auto ist, haben wir ihr mal 4 neue Reifen gegoennt. Wir sind also bis nach Hervey Bay gefahren, wo wir uns spontan dann doch dazu entschieden haben, 2 Tage auf Fraser Island zu verbringen, der groessten Sandinsel der Welt. Da Gabi zwar viel kann, aber noch nicht alles, haben wir uns einen Mini-Jeep mit Allradantrieb namens Jimny gemietet…Gerne haetten wir auch so einen riesen-Jeep gefahren, doch Jimny – nicht viel groesser als ein Twingo – war am guenstigsten!

Die 2 Tage auf Fraser Island waren wunderschoen!!! Die ganze Insel besteht aus Sand, ihr koennt euch wohl vorstellen, wie wir gestaunt haben, als wir dort durch Regenwald gefahren sind…Das lustigste war aber die Fahrt an sich. Mit einem Jeep ueber Wege zu fahren, dir nur aus tiefem Sand und dicken Baumwurzeln bestehen, ist aufregender als jede Achterbahnfahrt! Andi hatte einen Heidenspass beim fahren…ich habs auch mal ausprobiert, doch selberfahren war fuer meine Nerven nicht ganz so gut 😉 Irgendwie kann ich das nicht ganz so gut…also hab ich gerne Andi den Spass gelassen! Fuer 14km haben wir locker eine Stunde gebraucht! Wesentlicher entspannter war das Autofahren am Beach…schoen! Da bin ich dann auch nochmal gerne gefahren 😉

Auf Fraser Island haben wir zum ersten mal seit Monaten nicht in unserem Auto geschlafen, sondern in einem Zelt! Das war zwar auch gut – hat irgendwie nochmehr von Abenteuer, direkt am Strand im Zelt zu schlafen – aber wir haben uns trotzdem riesieg gefreut, als wir wieder “zu Hause” waren…

Unsere Bilder

Outbackfeeling!

Da sind wir wieder, diesmal mitten aus der Mitte – aus Alice Springs! 1500km suedlich von Darwin – 3 laaange Tage Autofahrt durch das Nichts…na ja, ein bisschen war da doch: Buesche, manchmal auch Baeume, rote Erde, tote Kaenguruhs am Strassenrand, dadrauf gierige Adler, die ihren Hunger stillen, endlos blauer Himmel…heisse Thermalquellen bei Mataranka…und hier nun nur noch 11 Grad!!!…brrr… 

Die letzten Tage haben wir im Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark verbracht und wir haben es genossen…wem Uluru nichts sagt: in Deutschland ist der Felsen eher unter Ayers Rock bekannt. Doch wir nennen ihn lieber bei dem Namen, den er von seinen “traditionell owners”, den Ureinwohnern Australiens gegeben wurde; Uluru! Fuer die Aboriginals ist dieser Felsen ein heiliger Ort und irgendwie kann man seine Magie auch sehen…nicht nur, dass er bei Sonnenauf- und Untergang feuerrot wird – er sieht irgendwie auch so samtig aus. Kaum vorzustellen, wenn man es nicht live mit seinen eigenen Augen gesehen hat.

Wir sind also um 5h morgens aufgestanden, um den Sonnenaufgang am Uluru bestaunen zu koennen. Am Abend vorher hatten wir mit ca. einer Millionen anderen Touris natuerlich auch den Sonnenuntergang angeschaut; aber Sonnenaufgang koennte ja irgendwie anders aussehen 😉 Danach haben wir uns auf Wanderung begeben: einmal komplett rum! Bei strahlend schoenem Wetter sind wir also ca. 10km spazieren gegangen. Als wir wieder am Auto ankamen, mussten wir feststellen, wie viele ignorante und respektlose Touristen am Uluru unterwegs waren: zu Scharen haben sie versucht, auf den Felsen zu klettern – obwohl die Aboriginals aus Glaubensgruenden ueberall darum bitten, genau das nicht zu machen.

Gegen Mittag am gleichen Tag sind wir zu den Kata-Tjutas gefahren, die ebenfalls unter einem anderen Namen bekannt sind: die Olgas. Dort sind wir den “Valley-of-the-winds”-Walk gelaufen. Der war “nur” 7,3km lang, bergauf und bergab (ihr koennt euch sicherlich vorstellen, dass ich mich am naechsten Tag vor Muskelkater kaum bewegen konnte…Andi dagegen hat kaum was gespuert, die Sportskanone :-)).  Doch es hat sich sooooooooo gelohnt! Es war soooo schoen! Also: Wer von euch mal hier in die Ecke kommen sollte, sollte diesen Walk auf jeden Fall mitnehmen!

Abends haben wir uns dann den Sonnenuntergang bei den Kata-Tjutas angeschaut, bevor es am naechsten Tag zum “Kings Canyon” in einen anderen NP ging. Auf dem Weg dorthin haben wir Kamele – oder Lamas oder so – am Strassenrand gesehen! Das war vielleicht abgefahren! 3 Kamele, die dumm in der Gegend rumschaun…hihi! Kings Canyon an sich hat uns auch sehr gut gefallen…nach einem “Ruhetag” konnte ich mich auch wieder bewegen und den 6km-Walk geniessen!

Nun sind wir wieder back in Alice und goennen unserer Gabi morgen mal einen Oel- und Oelfilterwechsel, der schon seit 2000km faellig ist…ups! Sie macht auch schon noch komischere Geraeusche als sowieso…wir hoffen, dass sich das mit neuem Oel wieder legt! 😉 Und dann gehts auch schon an die Ostkueste! Wir hoffen, dass Gabi da auch hin moechte und uns die 3000km ohne Zickereien dort hinfaehrt…an der Sunshine Coast treffen wir dann auch die Soni, mit der wir wahrscheinlich dann Fraser Island unsicher machen werden…

Unsere Bilder!!!

At the Top End

Nachdem wir eine schoene Woche in Broome am Strand verbracht haben, die Sonne, das Meer und den Sand genossen haben, ging es weiter Richtung Northern Territory. Eigentlich war im Staat Western Australia noch sooo viel, was wir gerne gesehen haetten, aber ohne einen 4WD Auto oder gar einen Jeep waere der Weg kein Vergnuegen geworden. Also entschieden wir uns fuer den gepflasterten Weg nach Kununurra, das letzte Oertchen, bevor wir dann ueber die Staatsgrenze gefahren sind.

Dienstag, um 9 Uhr morgens waren wir dann in Northern Territory und sind seitdem somit auch in einer neuen Zeitzone, wir sind nun 7,5 Stunden vor der MEZ! Das es nun auch immer touristischer wird und wir nicht mehr die einzigen Leute an schoenen Wasserfaellen oder Natur-Pools sind, daran muessen wir uns wohl auch erstmal gewoehnen. Von Kununurra sind wir dann mit einem Uebernachtungsstop im Gregory Nationalpark nach Katherine gefahren, es ist toll endlich mal wieder fuer weniger als 1,70 AUD zu tanken (ca. 1,10 Euro, ihr denkt “Ist doch guenstig!”, wir sind jedoch arme Backpacker und muessen gelegentlich auch 2mal am Tag tanken). Dort haben wir dann im Nationalpark geschlafen und durften endlich mal ein wildes Wallaby streicheln… COOL! Aber wir sind natuerlich wegen dem riesigen Katherine Gorge in den Nationalpark gefahren, eine Schlucht die von einen breiten Fluss durchzogen ist. Die beste Moeglichkeit sich den Gorge anzuschaun ist mit einer Boots- oder Kanutour. Also haben wir uns fuer 8 Stunden ein Kanu gemietet und sind den Fluss bis zum dritten Abschnitt hoch gepaddelt. Wir haben uns nicht von den riesigen Krokodilfallen abhalten lassen, die fuer Salzwasser Krokodile aufgestellt werden; sind kurz vorm Ende unseres Trips sogar nochmal schwimmen gewesen. Abgesehen davon, dass wir nicht die einzigen Touristen in Katherine Gorge waren, war es aber unheimlich beeindruckend und den Muskelkater den wir vom Paddeln davon getragen haben war es definitiv wert. Klar, waren Mones Paddel-Pausen um einiges laenger und sie hat es sichtlich genossen auch mal zu entspannen, waerend ich hinten geackert habe 😉

Eigentlich sollte unser naechstes Ziel in Australien der Kakadu Nationalpark sein, der groesste NP in ganz Australien, aber wir haben uns dagegen entschieden mit unserer Gabi in den Park zu fahren, weil man auch dort die meisten Dinge nur mit einem Auto mit Allradantrieb anschaun kann. So gings es weiter den Highway hinauf Richtung Darwin, aber vorher haben wir noch einen Abstecher in den “kleinen” Litchfield Nationalpark. Gehoert haben wir, dass dieser NP zu vergleichen ist mit dem grossen Nachbarn, dem Kakadu NP, aber alle Spots ueber gepflasterte Strassen zu erreichen sind. Insgesamt 4 unglaublich schoene Wasserfaelle und Naturbade-Pools haben wir gesehen, der einzige Nachteil, es wussten wohl noch einige andere Touristen, dass es dort schoen ist. 😉 Einen schoenen Abend im Litchfield NP haben wir mit unseren neuen “Ossi”-Freunden verbracht, die uns sogar davor bewahrt haben, dass ein kleiner Vogel unsere noch nicht gespuelte Nudelkeule klaut. DANKE!

Nun sind wir in Darwin, gestern angekommen, und die Stadt gefaellt uns sehr gut. Wollen vielleicht noch bis Sonntag hier bleiben, bevor es dann ins kalte Landesinnere geht, zum Uluru!

Unsere Bilder

Endlich wieder Urlaub!!!

Huhu, da sind wir wieder! Gestern sind wir in dem schoenen Oertchen Broome angekommen, welches ca. 1200km noerdlich von unserer Bananen-Stadt Carnarvon liegt. Ziemlich viele Kilometer, um eine Menge zu erleben; und ich moechte mal behaupten: Das haben wir auch…

Die Freude – und bei mir auch die Aufregung – war gross, als wir unsere Reise fortsetzten gen Norden! Unser erstes Ziel war Coral Bay, ein ganz ganz kleines, verschlafenes Oertchen am Meer. Dort haben wir zum ersten Mal Bekannschaft mit dem Ningaloo Reef gemacht…das Riff ist wesentlich kleiner als das Great Barrier Reef an der Ostkueste, doch hat es einen entscheidenen Vorteil: es liegt teilweise nur 50m vorm Strand, dass heisst, man kann einfach hinschwimmen, um die vielen Fischis zu sehen! Also haben wir natuerlich sofort unser Schnorchelzeug ausgepackt und sind raus ins Meer…Andi war ja schon mal im Great Barrier Reef, aber ich hab noch nie soviele Fische auf einmal gesehen!

Bald ging unsere Reise weiter nach Exmouth, vielmehr in den “Cape Range Nationalpark” kurz hinter Exmouth. Dort haben wir zum ersten Mal mehrere Tage in einem Nationalpark verbracht…was genau bedeutet das? Nun ja, es gibt dort kein fliessendes Wasser. Das widerrum bedeutet Plumsklos (iiiehhh! … aber man gewoehnt sich ja an alles ;-)), kein Trinkwasser und: Keine Duschen! Wir haben also vier Tage nur Salzwasser an uns ran gelassen und kein Duschgel oder Shampoo, was zur Folge hat, das Andi jetzt Dreadlocks hat 😉 Trozt der etwas komischen Umstaende, hat es uns sehhhhr gut gefallen! 3 Tage hintereinander waren wir schnorcheln, denn das Ningaloo Reef hat so einiges zu bieten…der Schnorchelhoehepunkt war, als wir Reefhaie gesehen haben! Toll! Zudem war “Turquoise Bay” der schoenste Strand, den ich bisher in meinem Leben gesehen habe!!!

An unserem vierten und letzten Tag im Cape Range NP – wir haetten sicher noch eine Woche bleiben koennen, doch hatten wir zu wenig Trinkwasser mit und eine Dusche ist dann wirklich auch langsam mal faellig 😉 – sind wir noch 2 Stunden durch den Mandu Mandu Gorge spaziert: auch das war sehr beeindruckend.

Nach einer langen langen Dusche und einem groesseren Einkauf an Wasser und Lebensmitteln haben wir und dann auf den Weg in den naechsten Nationalpark gemacht: den wunderschoenen “Karijini Nationalpark”, lediglich 600km im Landesinneren gelegen. Doch bevor wir dort ankommen sollten, haben Andi und ich wohl den bisher spannendsten Tag auf unserer Reise gehabt: ca. 60km vor unserem angestrebten Ziel, auf einer ungeteerten Strasse, ist die Gabi auf einmal immer so weggerutscht. Nach ein paar hundert Metern hab ich mir dann gedacht: irgendwas stimmt da nicht…also haben wir mal angehalten und unseren platten hinteren Reifen bestaunt! Schoen! Es war sowohl Andis als auch mein 1. platter Reifen in unserem Leben, und das mitten im Nichts, nicht mehr lange, bis die Sonne untergeht…doch Andi hat die Situation ganz souveraen gemeistert und hat uns ohne groessere Komplikationen das Reserverad angebracht. Puh…dann kann es ja weitergehen! Wir sind gerettet! Wenn denn der Wagen anspringen wuerde…

Das Licht eines Toyota Tarago aus dem Jahr 1990 darf man keine 20 Minuten anlassen, ohne das der Motor laueft! Merkt euch das, falls ihr mal in eine aehnliche Situation kommt! Zum Glueck kam ein sehr hilfsbereites australisches Paerchen vorbei (in 2 Stunden kamen ganze 3 Autos vorbei) und letzten Endes haben wir die Gabi dann mit Anschieben doch wieder ans Laufen gebracht! Die letzten 60km sind wir dann im Dunkeln gefahren, die groessten Gefahren waren dabei wohl die Kuehe auf der Strasse…

Am naechsten Tag haben wir uns dann schnell einen neuen Ersatzreifen gekauft und sind dann in den Karijini NP gefahren, und dieser Nationalpark war womoeglich bisher das Schoenste, was wir bisher gesehen haben!!! Das allerbeste war wohl, als wir im “Fernpool”, einem Naturpool, schwimmen waren und sogar unter dem Wasserfall standen…AMAZING! Am besten, ihr guckt es euch selber auf den Fotos an…

Jetzt geniessen wir erstmal ein paar Tage in Broome, bevor es weiter Richtung Norden geht.

Bananen, Bananen, Bananen…

Jetzt sind wir schon knapp 3 Wochen in dem “kleinen Oertchen” Canarvon, welches die Australier fuer gross halten, wo es es doch bloss ein viertel der Einwohner Ratingens hat. Was macht man in so einen Oertchen, dessen Hauptattraktion laut Lonely Planet die Palmenallee sein soll, die wir bis heute noch nicht gefunden haben? Na, wir sind aus dem einzigen Grund “arbeiten” hier. Aber das beste an Canarvon ist, wenn man uns fragt, das leckere Eis: Die nehmen ihre Fruechte, und tunken sie in Schoki… mmmh lecker!!!!

Tatsaechlich! Wir haben, nachdem wir 2 Tage lang eine Plantage nach der anderen abgeklappert und fuer Arbeit gefragt haben, auch Arbeit gefunden. Munro’s Banana Plantation heisst unser derzeitiger Arbeitgeber. Wir sind die einzigen beiden Backpacker die dort arbeiten und das beste: Es gibt einen Stundenlohn!!! In den letzten beiden Wochen haben wir bereits das 10-fache von dem verdient, was Mone in 2 Wochen in Kingston bekommen hat und heute haben wir erfahren, dass wir noch eine Woche dort arbeiten duerfen. Dann haben wir das maximum der Zeit gearbeitet, die wir arbeiten wollten. Toll, danach duerfen wir weiter durch Australien reisen.

Was wir also gerade 8 Stunden am Tag, 6 Tage die Woche machen, ist nichts anderes als durch die Bananenfelder zu gehen und dafuer zu sorgen, dass die Palmenblaetter der Bananenbaeume nicht die Stauden beruehren, denn sonst wuerden die Bananen fleckig werden und keiner wuerde sie kaufen. Das heisst aber nicht, dass wir Schuld sind, wenn ihr jetzt fleckige Bananen in den Supermaerkten seht… 😉 Neben vielen lustigen Spielchen und tollen Gespraechen treffen wir noch andere Gesellen, die sich unter den Bananenhainen tummeln. Dass die Spinnen teilweise groesser als Kreditkarten sind, erkennt man auf den Bildern vielleicht nicht so gut, aber schaut selbst. Giftiger als andere sollen die aber laut Farmer nicht sein.

Ansonsten gehts und prima und wir freuen uns am kommenden Wochenende unsere Reise Richtung Norden fortzusetzen.

Unsere Bilder

Road Trip der 2. – Up to North

Nun ist es schon mehr als eine Woche her, dass wir unseren Trip mit Gabi Richtung Norden gestartet haben. Ja, Gabi faehrt noch und es hat auch bisher keiner mehr gewagt in unser Zuhause einzubrechen. Vielleicht mag es ja auch daran liegen, dass wir oefter mal auf Camping Plaetzen uebernachten muessen, weil es in National Parks strikt verboten ist auf Parkplaetzen zu uebernachten und die sind ja nun mal einfach sicherer.

Unser erstes grosses Ziel bei unserem Trip Richtung Norden waren die Pinnacles. Die ca. 250 km noerdlich von Perth liegenden – oder sollte man besser sagen stehenden – Pinnacles (Ein paar tausend stehende Steine mitten in einer Sandwueste) waren am ersten Tag aber nicht mehr erreichbar fuer uns. Sind zu spaet in Perth losgefahren und wollten nicht schon wieder von Kaengurus auf der Strasse ueberrascht werden. Als wir dann am naechsten Tag schon Mittags in Cervantes, das kleine Oertchen 30 km noerdlich der Pinnacles, ankamen, entschieden wir uns erst am spaeten Nachmittag in den Pinnacle National Park zu fahren um die Pinnacles mit ihren langen Schatten zu bewundern. Dort durfte ich dann den Pinnacle Drive fahren, der mitten durch die Wueste ging, toll! Und Gabi hat es auch super gemacht.

Dienstag ging es dann auf nach Geraldton, die letzte groessere Stadt bevor es ins Nichts geht. Plan war es dort vielleicht 2 Naechte zu bleiben und mal einen entspannenden Strandtag zu machen, aber Geraldton gefiel uns einfach nicht und unser Highlight dort waren neben dem gekauften Schnorchel Stuff und Mone’s neuen Bikini unser leckeres Abendessen in einem Cafe Restaurant.

Also sind wir schon am naechsten Tag nach Kalbarri gefahren. Ein kleines Urlaubsoertchen direkt im Kalbarri National Park. Da wir am Abend ankamen und mal wieder ne Ladung Waesche hatten haben wir uns entschieden auf einen Camping Platz zu fahren und es gefiel uns super. Aber noch besser war der Nationalpark, den wir am naechsten Tag sahen. Eine tiefe Schlucht durchzog den Park und unten floss ein kleines Fluesschen. Um einige Spots dort zu sehen mussten wir mit Gabi ca. 70 km ueber sogenannte Gravel Roads. Wir fingen aus Sorge um Gabi an mit maximal 30 km/h ueber diese Strassen zu fahren, aber die Australier ueberholten uns nicht nur mit ihren Jeeps, sondern auch normale Autos und Vans ueberholten uns. Als Mone dann sagte, wir koennen doch einfach auch mal mit SPEED dureber fahren, haben wir gemerkt, dass es auch echt nicht schlimmer wird, eher besser… Sind quasi geflogen 😉 Ein Australier sagte uns nachher noch, dass wir doch schnell gelernt haetten, weil man diese Strassen mit mindestens 70 km/h fahren soll. Das haben Udo und ich wohl letzten Jahr auf Kangaroo Island falsch gemacht, als wir Kilometer ueber diese Strassen getuckert sind.

Weil wir so begeistert von Kalbarri waren, haben wir direkt noch eine Nacht auf dem Camping Platz verbracht und sind am naechsten Tag erst nach Denham und Monkey Mia gefahren. Dort haben wir in der ersten Nacht an einem Spot namens Whalebone direkt am Meer den wohl bisher schoensten Schlafplatz gehabt, den wir bisher hatten. Nur ca. 4 Meter vom Meer entfernt haben wir uns ein paar Glaeschen Wein gegoennt 😉 und sind dann am naechsten Tag zum Monkey Mia Resort gefahren. Dort sind jeden Tag von 8 – 12 Uhr morgens Delfine direkt am Strand zu sehen und gelegentlich sogar am Nachmittag. Da wir mittags ankamen und Mone der festen Ueberzeugung war noch am Nachmittag Delfine zu sehen, haben wir uns erst einmal an den Strand gelegt. Und tatsaechlich, mit Sonnenuntergang ist doch glatt noch ein Delfin, bis zu unseren Fuessen im Wasser gewesen. Hammer!!! Aber es sollte noch mehr kommen, am naechsten Tag sind wir frueh aufgestanden um die Delfine noch einmal zu sehen und sie kamen. Und mit ihnen hunderte von Touristen… oh man! Aber es war unglaublich schoen und faszinierend! Mone durfte sogar ihren neuen lieblings Tieren einen Fisch geben. Man, hat sie gestrahlt. 🙂

Dann sind wir gegen Nachmittag dann noch nach Carnarvon gefahren wo wir nun seit 2 Tagen nach Jobs ausschau halten. Aber bisher vergeblich… die Friutpicking Saison faengt wohl erst in 2 Wochen so richtig an, aber mehr dazu schreiben wir dann im naechsten Eintrag.

Euch ganz liebe und sonnige Gruesse. Mone & Andi

*Unsere Bilder*

Road Trip der 1. – die Aufwaermphase

Die ersten 1.700km sind geschafft! Doch das ist ja erst der Anfang…Die erste Nacht von unserem Road Trip haben wir im City Center von Mandurah verbracht; irgendwie fuehlten wir uns in dem lebhaften Viertel recht sicher, nachdem die Nacht zuvor am Hyde Park in Perth ein ziemlich dummer Mensch versucht hat, in unser Auto einzubrechen…als der Einbrecher gemerkt hatte, dass wir in unserer Gabi schlafen, ist er aber ganz schnell gelaufen! Doch direkt im City Center zu schlafen, dass ist uns dann doch ein wenig zu laut…da es uns in Mandurah ganz gut gefallen hat, sind wir noch einen Tag dort geblieben. Die 2. Nacht haben wir Gabi dann direkt am Strand geparkt – und seitdem sind wir es gewoehnt, mit Blick aufs Meer einzuschlafen und aufzuwachen…wie schoen! Wir haben quasi ein mobiles Strandhaus! 🙂

Von Mandurah gings dann weiter bis zum “Cape Naturaliste”, dem 1. Nationalpark, den Andi und ich zusammen erforscht haben! Wir haben einen wunderschoenen Strand entdeckt mit 4m hohen Wellen – mindestens! 😉 Wir muessen uns noch dran gewoehnen, dass kaum andere Menschen an solchen tollen Stellen sind… a propos toll: Wir haben bereits 8 englische Woerter fuer wunderschoen (von “amazing” bis “terrific”), mit denen wir uns gegenseitig erzaehlen, wie toll das alles gerade ist!

Von dem kleinen Surferoertchen Yallingup gings dann an einem Tag bis nach Walpole an der Suedkueste. Auf diesem Weg bin ich zum ersten Mal eine laengerer Strecke gefahren und ich muss sagen, dass der Linksverkehr hier nicht die einzige Herausforderung ist: Nicht schlecht haben wir gestaunt, als ganz gemaechlich zwei Emus ueber die Strasse spaziert sind! Zum Glueck frueh genug gesehen, haben wir natuerlich fuer sie gebremst. Wir bremsen uebrigens auch fuer Kaenguruhs, die sich in der Daemmerung mal gerne auf der Strasse aufhalten. Nur Voegel, auf die koennen wir einfach nicht alle Ruecksicht nehmen; aber es war bisher erst einer, der nicht schnell genug der spritzigen Gabi ausweichen konnte…

In Walpole angekommen, haben Andi und ich eine ganz neue Erfahrung gemacht: Campen, ganz offiziell, auf einem Campingplatz! Da ist es ueberhaupt nicht mehr spannend, wenn man duschen geht! Normalerweise “klauen” wir naemlich Duschen und Strom von Hostels oder Campingplaetzen, denen anscheinend ueberhaupt nicht auffaellt, wenn wir mal ihre sanitaeren Einrichtungen benutzen…und dann standen wir dort, auf dem Campingplatz, und wir konnten einfach, die Waschtasche sichtbar unter dem Arm, nicht im Rucksack versteckt, duschen gehen; wie Andi so schoen sagt: “Boring!” Aber schoen war es auf dem Campingplatz, haette dem Vater bestimmt auch gefallen!

Im Walpole Nationalpark dann haben uns riesige Giant-Trees imponiert. Schon die Fahrt nach Walpole ging durch wunderschoene Waelder, aber besonders Spass hatten wir beim “Treetop-Walk”, einem 600m langen Weg, 40m ueber der Erde, in den Baumkronen der Tingle-Trees! Also, eigentlich hatte Andi mehr Spass als ich, denn ich konnte die Aussicht nicht richtig geniessen…mit meiner Hoehenangst war das eher eine Herausforderung, als ein Genuss – aber schoen wars trotzdem (Andi musste mich halt die ganze Zeit festhalten)!!! Nach dieser Aufregung haben wir uns dann erstmal an einem wieder wunderschoenen Strand entspannt, bevor es nach Albany ging.

Zum Abendessen sind wir dort angekommen, wo ich von Andi mit einer Kleinadelischen Sitte vertraut gemacht wurde, die mir sehhhr gut schmeckt: Halbes Haehnchen mit Chips! Nun gut, eigentlich war es ein ganzes Haehnchen mit Chips…und wir sind so gerade satt geworden! 😉 Am naechsten Tag dann haben wir uns Albany angeschaut, was uns beiden sehr gut gefallen hat. Dort waren wir auch zum ersten Mal zusammen im Meer schwimmen! Das Wasser war so kalt, aber der Strand war einfach zu schoen: da mussten wir einfach plantschen gehen! Nachmittags sind wir dann ins Landesinnere losgefahren, auf dem Weg zum “Wave Rock”!

Uebernachtet haben wir dann zum ersten mal nicht am Meer, sondern im Nichts, was bedeutet, dass wir auf einem Parkplatz in einem Dorf uebernachtet haben, in dem 60 Menschen wohnen…im ganzen Bezirk dort wohnen 400 Leute, aber 300.000 Schafe – sehr interessant! Aber irgendwie ein seltsames Gefuehl, so im Nichts zu sein. Da werden wir uns noch dran gewoehnen muessen, denn im Norden wird das oefter so sein! Am Tag drauf haben wir dann Wave Rock bestaunt, ein Felsen, der wie eine Welle aussieht, die gerade bricht…

Seit vorgerstern sind wir schon wieder “back in Perth”! Einen neuen Schlafplatz haben wir gefunden, mit Blick auf die Skyline von Perth und direkt am Fluss, in dem wir gestern beim Fruehstueck Delfine entdeckt haben! Gestern Abend haben wir auf einem Konzert James Blunt gelauscht…Morgen gehts dann wahrscheinlich los auf die grosse Reise Richtung Darwin, auf die wir uns schon sehr freuen!!!

Wir stellen fest, dass wir im Camperalltag im besser werden und auch das Karten lesen klappt bei mir auch mittlerweile ganz gut – Andi kann das ja sowieso! Und Gabi zu fahren macht auch wirklich Spass! Wir hoffen, dass sie weiterhin so schoen mitspielt und uns ueberall hinbringt…Damit ihr einen Ueberblick behaltet, wo wir uns so rumtreiben, werden wir den Link “Where we are” so gut es geht aktuell halten. Ueber Kommentare von Euch freuen wir uns immer sehr!!! 🙂

*Unsere Bilder zur Aufwaermphase*

Abenteuer mit Gabi

So, nun darf auch endlich ich mal einen Eintrag in diesem Blog verfassen. Bin ja mittlerweile schon rund zwei Wochen in Australien und wir haben eine Menge erlebt, obwohl wir lediglich in Perth waren. Mir geht es hier unten sehr gut und mein schoenster Tag bisher war natuerlich der 21. April. Mone hat bisher auch noch keine Beschwerden gemeldet, es geht ihr auch sehr gut.
Unser grosser Plan war, es so schnell wie moeglich einen Van zu kaufen mit dem wir dann die Westkueste entlang reisen und der gleichzeitig auch unser Zuhause wird.  Leichter gesagt als getan. Kleinanzeigen mit Autos die zu verkaufen sind gibt es zur genuege und schnell haben wir ein paar Termine vereinbart. Aber das eigentliche Problem an der ganzen Sache ist wohl, dass Mone und ich ungefaehr soviel von Autos verstehen wie ein Baecker vom schweissen. Unser Glueck, eigentlich, dass wir dann dieses nette Ehepaerchen aus Stuttgart getroffen haben, die ihren Toyota Tarago von 1990 verkaufen wollten in dem sie 5 Monate durch Australien gereist sind. Hans-Hermann und Gabrielle Brigitte haben uns diesen schnuckeligen Wagen gezeigt und auch die kleinen Macken, die jeder dieser Vans hat. Aber es war alles dabei und der Wagen sah sehr gepflegt aus. Nach unserem ersten Treffen mit dem Toyota war uns schon klar, dass wir in Gabi taufen muessten. Nachdem wir uns noch einen Mitzubishi angeschaut haben, der von zwei Backpackern verkauft wurde haben wir uns dann doch endgueltig fuer Gabi entschieden und alle Formalitaeten letzten Freitag geklaert und gehofft, dass wir dann am vergangenen Montag losfahren koennen.
Also sind wir dann am Montag zum Western Australia Inspection Centre gefahren um uns den Stempel “Vehicle passed” zu holen. Einfacher gesagt als getan, die stellten dann doch noch einige Dinge fest, die noch am Auto gemacht werden mussten und so mussten wir dann doch nochmal zu einer Werkstatt. Tom, der Inhaber der  1-Mann-Werkstatt, hat uns aber sehr sehr geholfen und uns zum Beispiel fuer die Inspection 4 Reifen eines Toyota Taragos eines Freundes geliehen, dass wir keine neuen kauften mussten. Keine Sorge, wir fahren nicht ohne Reifen, aber in Western Australia mussen alle 4 Reifen exakt die gleichen sein und bei unseren gab es wohl minimale Unterschiede. Es waren auch noch einige andere Dinge, die wir machen lassen mussten und so haben wir noch ein paar Dollar und 5 weitere Tage in Perth fuer Gabi investiert. Die Tage haben wir natuerlich genutzt um uns noch ein bisschen Perth und Umgebung anzuschaun und so kam es zum Beispiel auch zu den Perth bz Night Aufnahmen. Einen Ausflug nach Fremantle, den wir auch in der Zeit gemacht, sollte man wohl besser dem Seniorenheim empfehlen. 😉 Gestern haben wir unseren Van nun erfolgreich angemeldet und sind dann direkt aus Perth raus Richtung Sueden gefahren.
In der Dunkelheit dann sind wir in Mandurah angekommen und haben uns erst einmal Hot Dogs gemacht, weil die Maegen schon auf halb acht hingen. 😉 Gleich werden wir uns mal auf der Suche nach dem Strand machen und dann entscheiden wir ob wir noch ein wenig hier in Mandurah bleiben.

*Hier unsere Bilder*

Endlich in Perth…

…und nicht mehr allein!!!

Wir beide hatten keinen kurzen Anreiseweg: Waehrend Andi innerhalb von 16 Stunden Flug 14.000km hinter sich gebracht hat, brauchte ich fuer 2.700km von Adelaide 38 Stunden mit dem Zug. Erschoepft und muede, aber uebergluecklich haben wir uns in der Nacht auf Montag wieder gesehen – und darauf direkt mit Champagner angestossen (Andi hat das mit dem Backpacker-Dasein und eigentlich keine Kohle zu haben noch nicht so ganz verstanden ;-))

Schon der erste gemeinsame Tag war sonnig und warm und es gab sehr sehr viel zu erzaehlen, sogar mit Kaenguruhs haben wir schon im Park gechillt. Jetzt freuen wir uns auf die naechsten 20 Wochen, in denen wir gemeinsam Australien erkunden werden… JUHU! *fuer Bilder hier klicken*